Wissenswertes von A bis Z

Absenzen

Absenzen und Dispensationen
VSG Art. 27, 32, 33; Weisungen über Dispensationen und Absenzen vom 1. Juli 1993

Entschuldigte Absenzen
Unvorhergesehene Abwesenheiten und Kurzabsenzen gelten aus folgenden Gründen als entschuldigt:

  • Krankheit oder Unfall des Kindes
  • Der Schulbesuch ist wegen Krankheit oder Todesfall in der Familie, Krankheits- oder Erholungsaufenthalt eines Elternteils nicht möglich.
  • Amtliches Aufgebot (Schularzt, Schulzahnarzt, Erziehungsberatung, Prüfungsaufgebote,...)
  • Wohnungswechsel der Familie
  • Arzttermine
  • Zahnarzttermine

Für diese Absenzen bringen die Schülerinnen und Schüler der Klassenlehrperson eine schriftliche von den Eltern unterschriebene Entschuldigung. Die Absenz wird als entschuldigt im Zeugnis eingetragen.

Dispensationen für einzelne Absenzen
Neben den freien Halbtagen kann die Schulleitung auf ein schriftliches Gesuch der Eltern weitere Dispensationsgründe anerkennen:

  • Der Arbeitgeber bestätigt, dass Ferienkoordination (4 Wochen / Jahr) wegen Beruf der Eltern nicht möglich ist.
  • Ferienkoordination (4 aufeinander folgende Wochen / Jahr) wegen Geschwistern in anderen Schulen ist nicht möglich.
  • Schnupperlehren können nicht in den Ferien gemacht werden.
  • Wichtige Familienereignisse (z.B. Hochzeit eines Familienmitgliedes).
  • Aktive Teilnahme an wichtigen Sportanlässen (z.B. kantonale oder eidgenössische Wettkämpfe).
  • Aktive Teilnahme an wichtigen kulturellen Veranstaltungen (z.B. eidgenössische oder kantonale Musikwettbewerbe).
  • Eltern müssen berufshalber an Landschulwochen oder dergleichen teilnehmen.

Das Gesuch ist vier Wochen zum Voraus der Schulleitung einzureichen. Diese Absenzen werden nicht im Zeugnis eingetragen.
Anmerkungen:
Vorzeitiger Ferienantritt oder Verlängerung der Ferien sind keine Dispensationsgründe.

Regelmässige Dispensationen
Die Eltern können ihre Kinder gestützt auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit mit einer schriftlichen Mitteilung an die Klassenlehrkraft vom Religionsunterricht dispensieren lassen (ohne Angabe von Gründen).

Die Schulleitung kann Schülerinnen und Schüler auf schriftliches Gesuch von einzelnen Fächern, oder aus religiösen Gründen an bestimmten Tagen, dispensieren.

Diese Absenzen werden nicht im Zeugnis eingetragen.

Nachholunterricht
Entstehen bei Schülerinnen und Schülern im Zusammenhang mit der Dispensation Lücken im Unterrichtsstoff, besteht kein Anspruch auf Erteilung von Nachholunterricht im Rahmen der Schule.

Strafbare Schulversäumnisse
Volksschulgesetz, Art. 32:

  • Die Eltern sind verpflichtet, die Kinder regelmässig in die Schule zu schicken.
  • Wer ein Kind, für dessen Schulbesuch er verantwortlich ist, schuldhaft nicht zur Schule schickt, ist starfbar.

Die Schulleitung hat in diesem Fall nach Anhören der Betroffenen Anzeige zu erstatten.

Ansprechpartner

Damit die Kommunikation gut funktioniert, muss geklärt sein, an wen sich die Betroffenen wenden können. Dazu dient der an unserer Schule definierte Informationsfluss:

Bei Fragen und Anliegen nehmen die Eltern direkt mit der betroffenen Lehrperson Kontakt auf. Wird aus Sicht der Eltern oder der Lehrpersonen kein befriedigendes Ergebnis erzielt, ist die Schulleitung und als nächstes die Schulkommission einzubeziehen. Lehrpersonen und Schulkommissionsmitglieder, deren Kinder die Schule Zuzwil besuchen, beschreiten denselben Informationsweg wie die anderen Eltern.

Bei Fragen und Anliegen nimmt die Lehrperson mit der Schulleitung Kontakt auf. Wird aus Sicht der Lehrperson oder der Schulleitung kein befriedigendes Ereignis erzielt, ist als nächstes die Schulkommission einzubeziehen.

Begabungsförderung

Förderung ausserordentlich Begabter

Von intellektuell ausserordentlicher Begabung bzw. Hochbegabung wird dann gesprochen, wenn der Entwicklungsstand gesamthaft oder in mehreren Bereichen in ausgeprägtem Masse über demjenigen der entsprechenden Altersgruppe liegt. Hochleistungsverhalten zeigt sich in einer kreativen Produktivität, die sich aus der Interaktion von überdurchschnittlichen Fähigkeiten, Engagement und Kreativität ergibt (Renzulli). Die Kinder werden zur weiteren Abklärung der Erziehungsberatungsstelle zugewiesen.

Eine Veränderung kann verunsichern. Wenn Sie Fragen habe, wenden Sie sich ungeniert direkt an die Lehrpersonen oder an die Schulleitungen.

Kontaktadresse:

Regula Hünerwadel, Schulleiterin Spezialunterricht, Tel. 031 763 11 22

Rolf Frauchiger, Gesamtschulleitung Jegenstorf, Tel. 031 763 15 15

Besondere Massnahmen

Unsere Schulen gehen vom Grundsatz aus, dass Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in erster Linie in den Regelklassen geschult werden. Die Schule integriert die Kinder, basierend auf Leitsätzen und einem Förderplan, gezielt in die Schul- und Klassengemeinschaft. Eine Lehrperson für integrative Förderung unterstützt die ganze Schule, die betroffenen Lernenden, die ganze Klasse und die Lehrpersonen. Mit den besonderen Massnahmen wird angestrebt, die Unterstützungsangebote und -formen zu bündeln und zu koordinieren.

Der Planungsregion Jegenstorf (Ballmoss, Iffwil, Münchringen und Zuzwil) stehen ein Lektionenpool zur Umsetzung des Artikels über die besonderen Massnahmen zur Verfügung.

Beurteilung

Allgemeine Bemerkungen

Die Standortbestimmung im 2. Kindergartenjahr enthält Angaben über die Entwicklung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz des Kindes.

An der Volksschule gilt grundsätzlich die Notenskala 6 bis 1. Die Beurteilung erfolgt im 1. und 2. Schuljahr mit Worten und ab dem 3. Schuljahr mit Noten. Im Elterngespräch wird unter anderem das Sozialverhalten im Bereich "Umgang mit anderen" besprochen, das nicht mehr in den Beurteilungsberichten erscheint. Weiter dient Folgendes zur Beurteilung von Schülerinnen und Schülern: individuelle formative Rückmeldungen an die Lernenden, formative und summative Rückmeldung zu Produkten, Lernzielkontrollen mit summativer Rückmeldung, Lernberichte, Schullaufbahnentscheide, Übertrittsentscheide, individuelle Zielformulierung der Schülerinnen und Schüler, Selbstbeurteilung der Schülerinnen und Schüler.

Laufbahnentscheid 6. Klasse. Ziel des Übertrittverfahrens ist es, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrer mutmasslichen Entwicklung demjenigen Schultyp und gegebenenfalls denjenigen Niveaufächern der Sekundarstufe I zuzuweisen, in denen sie am besten gefördert werden. Wenn sich Eltern und Lehrperson beim Übertrittsentscheid in die Sekundarstufe I nicht einigen können, soll das Kind an einer kantonalen Kontrollprüfung teilnehmen können.

Kindergarten

1. Jahr

  • Standortgespräch mit Kind nach LP21 (nach Vorankündigung im Verlauf des Jahres)

2. Jahr

  • Standortgespräch kombiniert mit dem Einschulungsgespräch und mit dem Kind (nach Vorankündigung bis spätestens Ende Februar).
  • Es erfolgt KEIN Bericht mehr nach Abschluss des Kindergartens!


Primarstufe

1. bis 2. Schuljahr

  • 1. Semester, Elterngespräch
  • 2. Semester, Beurteilungsbericht für das ganze Schuljahr (mit Worten)


3. bis 5. Schuljahr

  • 1. Semester, Elterngespräch
  • 2. Semester, Beurteilungsbericht für das ganze Schuljahr (mit Noten)


6. Schuljahr

  • 1. Semester, Übertrittsbericht, Übertrittsprotokoll, Übertrittsgespräch, Übertrittsentscheid
  • 2. Semester, Beurteilungsbericht für das ganze Schuljahr (mit Noten)


Sekundarstufe I

7. bis 9. Schuljahr

  • 1. Semester, Beurteilungsbericht (mit Noten)
  • 2. Semester, Beurteilungsbericht (mit Noten)
  • Elterngespräch (Zeitpunkt frei wählbar)

Deutsch als Zweitsprache

Fremdsprachigen Kindern wird Deutsch als zusätzlicher Unterricht wenn möglich während der normalen Unterrichtszeit erteilt. Vereinzelt können diese Lektionen auch auf einen sonst schulfreien Nachmittag fallen. Während die Kinder im Übrigen am offiziellen Unterricht ihrer Altersstufe teilnehmen, werden sie zusätzlich in kleinen Gruppen in der deutschen Sprache unterrichtet. Die Gruppen werden alters- und niveaumässig je nach Möglichkeiten eingeteilt, damit das Kind den optimalen Nutzen aus dem Zusatzunterricht ziehen kann.

Die Anmeldung erfolgt durch die Schule, jedoch nur im Einverständnis mit den Eltern oder den gesetzlichen Vertretern des Kindes.

Kontaktadresse:

Regula Hünerwadel, Schulleiterin Spezialunterricht, Tel. 031 763 11 22 oder Catherine Hartmann, Tel. 031 305 97 22.

Erziehungsberatung

Die Erziehungsberatung ist eine Beratungsstelle, die Eltern, Kinder und Jugendliche sowie alle mit Erziehung beauftragten Personen und Institutionen bei Fragen und Problemen der Entwicklung, Erziehung und Schulung als Fachinstanz unterstützt. Die Anmeldungsgründe reichen von Erziehungs- und Schulungsfragen über Verhaltensprobleme und Leistungsschwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen bis zu Konflikten in Familien und Schule.

Kontaktadresse:

Kantonale Erziehungsberatung Bern, Effingerstrasse 12, 3011 Bern, Tel. 031 633 41 41

Gesundheit

Gemäss gesetzlichen Bestimmungen überwacht der schulärztliche Dienst die gesundheitlichen Verhältnisse in den Schulen, insbesondere den Gesundheitszustand der Schülerinnen und Schüler. Die schulärztlichen Untersuchungen sind obligatorisch und sehen wie folgt aus:

Erste Untersuchung

Die Kinder werden im zweiten Kindergartenjahr (vor Schuleintritt) untersucht. Die Untersuchung umfasst namentlich: Erhebung einer Krankengeschichte mit den Eltern anhand eines Fragebogens oder in einem Gespräch, Kontrolle des Impfstatus, allenfalls Empfehlung oder Durchführung (mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreterin oder des gesetzlichen Vertreters) von Impfungen, Beurteilung des Schulbereitschaft in Zusammenarbeit mit Eltern, Lehr- und Fachpersonen.

Zweite Untersuchung

Die zweite Untersuchung findet im vierten Schuljahr statt. Sie umfasst namentlich: Kontrolle des Impfstatus, allenfalls Empfehlung oder Durchführung (mit Einwilligung der gesetzlichen Vertreterin oder des gesetzlichen Vertreters) von Impfungen, Untersuchung der Augen und des Gehörs (mit Audiometrie), Untersuchung der Wirbelsäule im Hinblick auf Rückenanomalien, insbesondere idiopathische Skoliose.

Dritte Untersuchung

Die dritte Untersuchung findet im achten Schuljahr statt. Sie umfasst namentlich: Erhebung einer Krankengeschichte mit den Eltern anhand eines von den Jugendlichen ausgefüllten Fragebogens, Kontrolle des Impfstatus, allenfalls Empfehlung oder Durchführung (mit Einwilligung der oder des urteilsfähigen Jugendlichen sowie der gesetzlichen Vertreterin oder des gesetzlichen Vertreters) von Impfungen, Untersuchung der Augen und des Gehörs (mit Audiometrie), Messung des Blutdruckes im Hinblick auf hohen Blutdruck. Auf Wunsch der Schülerin oder des Schülers, der gesetzlichen Vertreterin oder des gesetzlichen Vertreters kann der schulärztliche Dienst anlässlich der obligatorischen Untersuchung weitere Untersuchungen durchführen sowie beraten.

Halbtage

Fünf freie Halbtage pro Schuljahr. Diese Selbstdispensation wird in der Verantwortung der Eltern wahrgenommen. Die freien Halbtage verstehen sich als Schulhalbtage gemäss Stundenplan der Klasse. Bezug:

  • Einzeln oder zusammenhängend
  • Nicht in Einzellektionen aufteilbar (bei Bezug einer Einzellektion wird der entsprechende Halbtag gerechnet)
  • Unabhängig von anderen Abwesenheiten und Dispensationen
  • Ohne Angabe von Gründen
  • Bis spätestens am Vortag (10.00 Uhr) ist der Klassenlehrperson der von den Eltern ausgefüllte Streifen abzugeben (das Formular erhalten Sie von der Klassenlehrperson)
  • Nicht bezogene Halbtage können nicht auf das folgende Schuljahr übertragen werden

Absenzen wegen Bezug der Halbtage werden nicht im Zeugnis eingetragen.

Integrative Förderung

Die integrative Förderung löst den Spezialunterricht "heilpädagogisches Ambulatorium" sowie "Legasthenie- und Dyskalkulieunterricht" ab.

Integrative Förderung ist Teamteaching zwischen IF-Lehrperson und Klassenlehrperson. Im gemeinsamen Planen, Durchführen und Auswerten des Unterrichtes ergeben sich neue Möglichkeiten für die differenzierte und individualisierte Vermittlung des Lernstoffes. Nicht die Wissensvermittlung, sondern die Lernprozessbegleitung und das individuelle Lerncoaching im Unterricht haben einen zentralen Stellenwert. Je nach Bedürfnis- und Entwicklungsstand der Lernenden wird ihnen die Lernverantwortung und Lernsteuerung stufenweise übergeben. Die sich im Team ergänzenden Lehrpersonen setzen ihre Stärken gezielt ein. Die IF-Lehrperson ist in der integrativen Förderung die Fachperson für die Förderung und Unterstützung bei Lernproblemen und Lernschwächen.

Kinder, welche an einer Lernstörung leiden, werden fachspezifisch beurteilt und erhalten bei Bedarf regelmässigen Unterricht. Auf Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und den Eltern wird Wert gelegt.

Kontaktadresse:

Integrative Förderung Schule Zuzwil, Tanja Sahli, 031 761 00 56

Kirchliche Unterweisung

Anfangs Schuljahr bekommen jeweils alle angemeldeten Kinder die nötigen Informationen von den Unterweisenden. Neuzuzügerinnen/Neuzuzüger sind gebeten, sich umgehend bei den nachfolgenden Personen zu melden:

Reformierte Kirchgemeinde

Kontaktadresse: Andreas Wiedmer, Jegenstorf, Tel. 031 761 24 17 oder andreas.wiedmer@kirche-jegenstorf.ch

Katholische Pfarrei St. Franziskus

Kontaktadressen: Udo Schaufelberger, Theologe, Pfarrei St. Franziskus Zollikofen, Tel. 031 910 44 10 oder udo.schaufelberger@kath-bern.ch

Margrit Graf, Katechetin Jegenstorf, Tel. 031 761 32 30 oder graf.jung@bluewin.ch

Leo Salis, Jugendarbeiter, Katechet Zollikofen, Tel. 031 910 44 04 oder leo.salis@kathbern.ch

Klasseneinteilung

Die Klasseneinteilung wird jährlich überprüft und allenfalls angepasst. Dies geschieht nach den untenstehenden Kriterien auch für neu eintretende Schülerinnen und Schüler:

Organisatorische Kriterien sind die Anzahl Klassen, der Schulweg, die Klassengrössen, die Verteilung Knaben/Mädchen, stundenplantechnische Gründe.

Pädagogische Kriterien sind die Leistung, das Verhalten, die sozialen Beziehungen.

Zu- und Umteilungsgesuche müssen schriftlich bei der Schulleitung eingereicht werden. Es können ausschliesslich folgende Gründe geltend gemacht werden: Trennung oder Nichttrennung von Geschwistern, familienergänzende Betreuung durch Tageseltern, Vorliegen einer ärztlichen Empfehlung oder einer Abklärung durch die kantonale Erziehungsberatung mit Antrag. Es besteht kein Anspruch auf Bewilligung eines Zu- oder Umteilungsgesuchs.

Logopädie

Die Logopädie richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Auffälligkeiten und Abweichungen in der Sprach- und Kommunikationsentwicklung zeigen. Eine sprachliche Beeinträchtigung kann sich im Sprachverständnis, der Aussprache, dem Wortschatz, der Wortfindung, dem Satzbau und der Grammatik äussern. Aber auch der Redefluss und die Kommunikation, die Stimme und der Stimmklang, sowie der Schriftspracherwerb (als Folge von Spracherwerbsstörungen) können betroffen sein.

Kindergärtnerinnen und Lehrpersonen melden sprachauffällige Kinder im Einverständnis mit den Eltern zu einer Einzelabklärung und Beratung an. Neu ist eine Anmeldung jederzeit möglich. Eine fachspezifische Sprachabklärung zeigt, ob das Kind eine logopädische Therapie benötigt.

Kontaktadressen:

Tel. 031 763 11 23 (Telefonbeantworter) oder Kathrin Salvisberg, Tel. 031 761 11 03.

Pausenordnung

Eines der Ziele unserer Schule gemäss Lehrplan ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu erziehen. Wir wollen den Kindern in der grossen Pause angemessenen Freiraum bieten, diese Fähigkeiten zu entwickeln. Wir wollen den Kindern die Möglichkeit geben, gemeinsam zu spielen, Unstimmigkeiten selber zu klären, ihre grosse Pause frei zu gestalten.

Die Schülerinnen und Schüler....

  • ...sind während der grossen Pause draussen auf dem definierten Pausenareal.
  • ...dürfen bei aussergewöhnlicher Witterung im Schulhaus bleiben.
  • ...holen bei Fragen jederzeit Hilfe bei den Lehrpersonen.


Die Lehrpersonen...

  • ...schauen hin.
  • ...tauschen sich gezielt aus, um Schwierigkeiten früh zu erkennen.
  • ...sind bei Fragen jederzeit für die Schülerinnen und Schüler da.

Psychomotorik

Kindergarten- und Schulkinder, die im Bewegungsbereich und bei der Umsetzung von Gedachtem in Bewegung (z.B. im Turnen, Basteln, Zeichnen, Schreiben) Auffälligkeiten zeigen, können bei der Speziallehrperson zur Beurteilung und Beratung angemeldet werden. Eine fachspezifische Abklärung zeigt, ob ein Kind Spezialunterricht benötigt.

Kontaktadresse:

lisa.schweighauser@schule-jegenstorf.ch und 031 763 11 24

Regeln

Jedes menschliche Zusammenlegen braucht Strukturen. Der Alltag in unserer Schule auch. Die Regeln im häuslichen und im schulischen Umfeld können sich unterscheiden, dienen sie auch dem gleichen Ziel. Gemeinsam können Elternhaus und Schule bei den Kindern das dafür nötige Verständnis aufbauen. Die Schule ist dabei auf die Unterstützung durch die Eltern angewiesen. Wir erwarten von den Schülerinnen und Schülern, die unsere Schule besuchen, dass sie sich an einige grundlegende Regeln halten, damit ein Zusammenleben möglich wird, das Raum für individuelle Entfaltung schafft, und damit eine Atmosphäre entsteht, die Lernen fördert.

Daran halten wir uns, damit wird uns wohlfühlen:

  • Wir wollen, dass alle, die in unserer Schule ein- und ausgehen, sich auch wahrnehmen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass echte Begegnungen stattfinden können. Wir grüssen uns, wenn wir uns begegnen.
  • Jedes Kind hat eine Verantwortung zu übernehmen für sich und für andere. Wir beugen seelischer und körperlicher Gewalt vor, indem wir die Kinder für ihren Teil der Verantwortung sensibilisieren. Ich trage dazu bei, dass sich alle wohlfühlen.
  • Die Schule ist ein Ort des Lernens. Alle Kinder haben ein Recht darauf, in der Schule Bedingungen anzutreffen, in denen Lernen möglich ist. Wer andere beim Lernen stört, missachtet Grenzen. Ich verhalte mich so, dass die anderen Kinder arbeiten können.
  • Wir wollen Kinder stark machen. Stark sein bedeutet auch, Hilfe annehmen können. Ich darf mir Hilfe holen, wenn ich mit einer Situation nicht mehr alleine klar komme.
  • Wo fremdes Eigentum geachtet. Privatsphäre wahrgenommen und respektiert wird, kann ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen wachsen. Ich achte fremdes Eigentum.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von einer sorgfältigen gestalteten Lernumgebung mit Materialien, die sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Sie sollen den Wert der Dinge erkennen und schätzen. Ich trage zum eigenen und zu fremdem Material Sorge.
  • Alle machen Fehler. Aus Fehlern werden Lernchancen, wenn wir uns einen Fehler eingestehen und dazu stehen können. Die Erfahrung vom Wiedergutmachen fördert das Verständnis für Gerechtigkeit und Ehrlichkeit. Ich stehe zu Fehlern und Missgeschicken und trage zur Wiedergutmachung bei.

Das gilt bei uns, die Eltern unterstützen uns dabei:

  • Gelegenheit schafft Täter. Beugen wir Materialbeschädigung und Verletzungen vor: Die Eltern halten ihre Kinder dazu an, entsprechende Gegenstände zu Hause zu lassen. Das lasse ich zuhause: Kaugummi, elektronische Unterhaltungsgeräte, Waffen, Taschenmesser, Feuerzeug. Natels bleiben während der gesamten Unterrichtszeit (inkl. Pausen) ausgeschaltet.
  • Kinder der Gemeinden Iffwil, Ballmoos sowie Kinder, die gleichentags den Unterricht in Jegenstorf besuchen, dürfen mit dem Velo oder Mofa zur Schule fahren. Alle anderen Kinder kommen zu Fuss.
  • Velos und Mofas gehören aus Gründen der Sicherheit in den Unterstand. Wer sich zu Fuss auf dem Pausenplatz bewegt, soll dies ohne Gefährdung durch Zweiräder tun können. Während der Unterrichtszeit bleibt mein Velo oder Töffli im Unterstand.

So organisieren wir uns:

  • Diese Regelung gilt bei Schulbeginn: Kinder sollen sich nicht unbeaufsichtigt im Schulhaus aufhalten (Sicherheit, Lärm). Diese Regelung gilt nach den grossen Pausen: die Kinder haben genügend zeit, um sich an ihren Arbeitsplätzen einzurichten. Beim ersten Läuten gehe ich ins Schulhaus.
  • Dieses Ritual zu Lektionsbeginn erleichtert der Lehrperson den Stundenbeginn und den Schülerinnen und Schülern die Konzentration auf die Lerninhalte. Bei Lektionsbeginn bin ich an meinem Arbeitsplatz.
  • Die grossen Pausen bieten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zur altersgemischten Begegnung, für Spiel und Bewegung. In den grossen Pausen bin ich auf dem Pausenareal. Gegessen wir draussen.
  • Wir leisten einen Beitrag zur Umwelterziehung und wertschätzen die Arbeit der Hauswarte. Abfälle werfe ich in den Abfalleimer.
  • Spass muss sein - Schutz auch. Kinder, die in der Pause ungestört ihr Znüni essen wollen oder eine andere Pausenaktivität bevorzugen, können dies auf dem oberen Pausenplatz tun. Ich werfe Schneebälle nur auf dem unteren Pausenplatz.

Spezialunterricht

Der Spezialunterricht dient dazu, bei Schülerinnen und Schülern Lern-, Leistungs- oder Verhaltensprobleme bzw. Lernstörungen, Störungen oder Beeinträchtigungen der sprachlichen Möglichkeiten und der Kommunikationsfähigkeit, Beeinträchtigung in Bewegung und Körperwahrnehmung durch Prävention zu verhindern, zu vermindern, frühzeitig zu erkennen und Schülerinnen und Schülern die nötige Förderung umfassend zukommen zu lassen. Zudem gilt es, betroffene Eltern und beteiligte Lehrkräfte in beratendem Sinne in ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag zu unterstützen.

Der Spezialunterricht ergänzt den ordentlichen Unterricht, wird mit ihm koordiniert und erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen. Er umfasst die folgenden Gebiete: Integrative Förderung, Logopädie und Psychomotorik.

Die Anmeldungen erfolgen via Lehrkraft in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und den Speziallehrpersonen. Dabei werden Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen weiterhin nach den kantonalen Weisungen des Vierstufenmodells erfasst, beurteilt und begleitet.

1. Stufe

Die Lehrpersonen beobachten die Kinder und Jugendlichen im Unterricht. Bei Auffälligkeiten fördern sie das Kind durch individualisierende Massnahmen.

2. Stufe

Unterstützung durch die Eltern unter Anleitung der Lehrpersonen.

3. Stufe

Beizug von Lehrpersonen für Spezialunterricht (Integrative Förderung, Logopädie, Psychomotorik) zur fachspezifischen Beurteilung und Beratung der Lehrpersonen und Eltern.

4. Stufe

Die Intensität und Dauer des Unterrichts werden in Absprache mit der Erziehungsberatung Bern festgelegt und von der Schulleitung für den Spezialunterricht bewilligt. Anschliessend werden die Kinder und Jugendlichen via Schulleitung für Spezialunterricht dem entsprechenden Spezialunterricht zugeteilt.

Turnhalle

Belegungsplan 2021/2022 folgt Ende Januar 2022

Zahnarzt

Neuregelung ab Juni 2007 und Antrag der Schulkommission Zuzwil vom 1.8.2014

Gemäss dem revidierten Volksschulgesetz führen die Gemeinden für die öffentlichen und privaten Schulen den schulzahnärztlichen Dienst durch.

Kontrolluntersuchungen

Bei allen Kindern, die in Zuzwil den Kindergarten oder die Volksschule besuchen, wird eine jährliche Kontrolluntersuchung durchgeführt. Diese kann bei einem vertraglich ernannten Schulzahnarzt oder beim privaten Zahnarzt vorgenommen werden. Eltern, die ihr Kind nicht bei einem Schulzahnarzt untersuchen lassen, sind auf ihre Verantwortung, die Untersuchung jährlich zu machen, hinzuweisen. Untersuchungen müssen in der Zahnkontrollkarte eingetragen werden. Alljährlich im Mai werden die Zahnkarten von der Schulzahnpflegeleitung kontrolliert. Die Kosten der jährlichen Kontrolluntersuchung inklusive der Röntgenaufnahme in der 9. Klasse übernimmt die Gemeinde. Vergütet wird der Betrag, wie er den Schulzahnärzten entrichtet wird. Die Eltern können nach der Untersuchung den ihnen zustehenden Betrag auf der Gemeindeverwaltung bar oder mittels Einzahlungsschein zurückholen. Die eigentlichen Behandlungskosten werden durch die Eltern getragen.

Mit den Schulzahnärzten werden Verträge abgeschlossen. Darin sind insbesondere die Taxpunktewerte festgelegt, auch für Behandlungen, womit Eltern im Anschluss an eine schulzahnärztliche Kontrolluntersuchung den Schulzahnarzt beauftragen.

Schulzahnarzt Dr. med. dent. Patrick Bürgi, Bernstrasse 41, 3303 Jegenstorf

Zahnprophylaxe

Das Fluorbürsten wird von den Klassenlehrpersonen und das Zähneputzen von der Kindergärtnerin in regelmässigen Abständen (zweimonatlich) durchgeführt. Einmal jährlich kommt eine Fachperson in alle Klassen.

Fachperson Frau Brigitte Wanner, Kallnach

Freiwillige Gemeindebeiträge

Eltern, die durch hohe Behandlungskosten oder kieferorthopädische Massnahmen in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können durch Gesuch via Gemeinde einen Beitrag beantragen. Der Gemeinderat prüft das Gesuch und entscheidet abschliessend über eine allfällige Kostengutsprache.

Kontakt

Gemeinde Zuzwil BE
Oberdorf 12
3303 Zuzwil

031 761 02 23

E-Mail

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 11:00
Donnerstag 09:00 - 11:00

Nach telefonischer Voranmeldung kann auch ein Termin ausserhalb der Schalterzeiten vereinbart werden:  Tel. 031 761 02 23

 

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